Who run the world? Girls!

Frauentag bei IBYKUS 2021

Passend zum Song von Beyoncé sollten die Sektkorken zum heutigen internationalen Frauentag besonderes laut knallen.

In letzten zwölf Monaten haben Frauen weltweit unglaubliches vollbracht. In Zeiten von Homeoffice, Homeschooling, Homecooking und allem anderen, was man noch so @home erledigen musste, wurde der Großteil der Care-Arbeit wieder von Frauen übernommen. Besonders hart traf dieser Umstand natürlich alle Alleinerziehenden.

Wir danken unseren Mitarbeiterinnen für ihr Durchhaltevermögen und tun unser Möglichstes, um den Spagat zwischen Familie und Beruf zu erleichtern. U. a. sind seit der ersten Pandemie-Welle Kernarbeitszeiten unternehmensweit aufgehoben, um mehr Flexibilität im Alltag zu schaffen. Denjenigen, die aufgrund der Kinderbetreuung zu stark eingespannt sind, ermöglichen wir in Absprache eine kurze Auszeit, um sich voll und ganz der Familie zu widmen.

Warum machen wir das?

Traurig aber wahr: Obwohl wir uns im Jahr 2021 befinden, haben es Frauen auf dem Arbeitsmarkt immer noch schwer und sind besonders in der IT-Branche stark unterrepräsentiert. In Deutschland lag der Frauenanteil im vergangenen Jahr bei nur 17 Prozent. Hier haben andere Staaten sind in puncto Diversität die Nase vorn:

Diagramm Frauenanteil in der IT international 2020
Frauen in der IT-Branche international (in Prozent, Stand: 2020)

Die Ursachen sind vielschichtig:

Bereits im Informatik-Studium ist die Immatrikulationsquote von Frauen gering. Diese lag im vergangenen Wintersemester lt. statista bei 19 Prozent. Nach einer Studie von eco, dem Verband der Internetwirtschaft e. V., schlägt sich dies später in den Bewerberanteilen nieder. Dementsprechend sind nur 10 bis 20 Prozent aller Bewerber für Entwickler- oder IT-Experten-Stellen weiblich. In Gründungsteams von Tech-Start-Ups sieht dies ähnlich aus – hier beträgt der Frauenanteil knapp 15,7 Prozent.

Dabei sind gemischte Teams nachweislich erfolgreicher: Die Innovationskraft nimmt zu, Qualität und Leistung werden gesteigert, was sich letztlich positiv auf den Umsatz auswirkt.

Wie kann also eine Trendwende erfolgen?

Die Möglichkeiten sind vielfältig, z.B. durch:

  1. Stärkung weiblicher Netzwerke
  2. Mentoren-Programme (unsere Kollegin Kristin Tepper ging hier mit gutem Beispiel voran)
  3. Diversity-Trainings für Führungskräfte und Vorgesetzte
  4. Unternehmenskulturen, die Vielfalt bewusst fördern

IBYKUS geht mit gutem Beispiel voran

Wir pflegen eine offene Unternehmenskultur, die alle Geschlechteridentitäten gleichermaßen wertschätzt und setzten außerdem auf diverse Team-Zusammensetzungen und vielzählige Benefits, die u.a. die Vereinbarkeit von Familie und Job bestmöglich unterstützen:

  1. Homeoffice
  2. Elternzeit
  3. Zuwendungen zu Geburt und Hochzeit
  4. Kindergartenzuschuss

All dies spiegelt sich auch im Frauenanteil auf allen Hierarchieebenen wieder – von der Fachabteilung über die Bereichsleitung bis hin zum Vorstand:

Diagramm des Frauenanteils bei der IBYKUS AG
Statistik IBYKUS AG (Stand: März 2021)

Obwohl wir damit sogar im internationalen Vergleich ganz gut dastehen, sind wir überzeugt, das es auch bei uns noch viel Luft nach oben gibt.

 

Liebe IBYKUS-Ladies,

lasst euch heute verwöhnen, ruft eure beste Freundin an und gönnt euch ein Gläschen Sekt. Ihr macht einen tollen Job – ganz gleich ob im Office oder zu Hause.

IT-Girls rule! ;)

 

Teilt diesen Beitrag gern mit Freundinnen, Verwandten und Bekannten und angehenden IT-Girls.

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