Hack your business: 2. IBYKUS Hackathon (Rückblick)

2. IBYKUS Hackathon

Erfurt. Der IBYKUS-Hackathon ging am 19. und 20. Januar 2020 in die zweite Runde. Ergebnis dieses Entwicklungs-Sprints waren neben rauchenden Köpfen und glühenden Tastaturen einige vielversprechende Lösungsansätze, die unseren Arbeitsalltag zukünftig hoffentlich erleichtern.

Los ging es mit einem gemeinsamen Frühstück, bei dem die einzelnen Teams ihre Projektideen vorstellten. Anschließend hieß es dann coden, coden, coden…

Hackathon: Team Beschaffungsantrag

Hackathon: Team UMPFI

2. Hackathon
Großen Ideen auf der Spur…
Hackathon: Team SAMURAI
Natürlich ging nichts ohne die obligatorische Pizza.

Wie im Vorjahr konnten alle IBYKUS-Mitarbeiter vorab Themenvorschläge einreichen – unabhängig davon, ob man selbst an der Umsetzung beteiligt sein wollte oder nicht. Für die bessere Vergleichbarkeit der Vorschläge sollten diese allerdings einen Bezug zu IBYKUS haben, bspw. eine neue Produktidee, eine Prozessinnovation oder generell alles, was die tägliche Arbeit vereinfacht.

Zum Abschluss des ersten Hackathon-Tages fanden sich alle zum Pizzaessen zusammen. Hier wurden die positiven und negativen Erfahrungen des Entwicklungsprozesses der sechs Themen miteinander geteilt.

Am Vormittag des zweiten Tages wurde mit Hochdruck an den jeweiligen Prototypen weitergearbeitet, bevor es dann an die Vorbereitung der Ergebnispräsentation ging.

Große Erwartungen zum Finale

Ergebnispräsentation IBYKUS Hackathon
“Full House” bei der Ergebnispräsentation: Das Interesse unserer MitarbeiterInnen war so groß, dass selbst die letzten Sitz- und Stehplätze belegt waren.

Nach einleitenden Worten von Mario Rieß, stellten die einzelnen Teams das Arbeitsergebnis der letzten beiden Tage vor:

E.Z. Timetracking
Team: Alexander Heinemann, Benjamin Klettbach
Mit Hilfe des externen Tools Toggle wird die projektbezogene Arbeitszeit live und automatisiert erfasst. Die Daten können anschließend leicht in unser firmeninternes Zeiterfassungssystem iPlan importiert werden. Der Zeitaufwand für die Nachweisführung wird somit auf ein Minimum reduziert.

meetr Raummanager
Team: Markus Schwarz, Peter Nitsch
meetr revolutioniert die interne Suche nach einem freien Beratungsraum und verhindert unnötigen Leerstand. Grundvoraussetzung dafür ist die Ausstattung aller Beratungsräume mit Tablets. Zunächst können Mitarbeiter Räume wie gewohnt per PC buchen, müssen aber vor Ort live einchecken. Andernfalls wird der ausgewählte Raum automatisch freigegeben.
Für den Fall, dass ein Meeting mehr oder weniger Zeit als vorgesehen beansprucht, kann entweder per Tablet Zeit hinzugebucht oder der Raum früher freigegeben werden. Weiterhin denkbar ist die Ergänzung zusätzlicher Funktionen, wie die automatisierte Anforderung von Equipment (z.B. Flipchart-Papier) und die Zuordnung der Bestellung an den jeweiligen Verantwortlichen.

UMPFI – Die Ultimative Mitfahrplattform für IBYKUS
Team: Sebastian Loob, Alexander Koch, Kevin Lempert
Jeder kennt sie, keiner mag sie – die tägliche Parkplatzsuche. UMPFI möchte diese Situation verbessern, indem es Mitarbeitern ein Portal bietet, um sich zu Fahrgemeinschaften zusammenzuschließen. Per Eingabemaske können Interessierte Angaben zu ihrem Arbeitsweg, den freien Sitzplätzen, An- und Abfahrtszeiten machen. Ganz nach dem Motto “alle Wege führen zu IBYKUS” können potenzielle Mitfahrer die registrierten Routen in einer digitalen Karte einsehen und ihre Anfrage stellen. Darüber freut sich nicht nur das eigene Nervenkostüm, sondern auch die Umwelt.

SAMURAI – Satellite based agricultural monitoring utilizing recurrent AI
Team: Alexander Maxa, Jonathan Falke, Alexander Beyer
Weniger kriegerisch, als es ihr Name vermuten lässt, ist der Einsatzzweck dieser Anwendung.
Hinter dem SAMURAI steckt ein satellitengestütztes Monitoring-Tool für die Auswertung landwirtschaftlicher Flächen, dass sich an die jeweiligen Zahlstellen der Bundesländer richtet. Hierbei werden per KI Satellitenbilder ausgewertet, um zu überprüfen, ob die tatsächliche Bepflanzung der Flächen mit den Angaben der Landwirte übereinstimmt. Trainiert wurde die KI mit Vor-Ort-Daten, die der zuständigen Behörde bereits vorlagen. Noch genauere Auswertungsergebnisse könnten später bspw. durch die Einbeziehung von regionalen Wetterdaten erzielt werden.

ASV – Anwendung zur Serverbeantragung und -Verwaltung
Team: Marco Pagel, Tom Kohlberg, Andor Koppelin, Felix Heinemann, Ulrich Jakuscheit, Michael Weigert
Das größte Team des Hackathons wartete zugleich mit den umfangreichsten Lösungsvorschlägen auf. Aus Zeitgründen wurde zunächst ein übersichtliches Cockpit entwickelt. Dieses vereinfacht das Handling immens, da es einen leichten Zugriff auf Statistiken, Kostenübersichten, die jeweilige Serverauslastung sowie Funktionen zur Verwaltung und Beantragung von Servern bietet.

Digitalisierung des Beschaffungsprozesses
Team: Mario Rieß, Felix Wolf, Ritchie Augner, Nicolas Günther
Die oftmals lange Reise eines Beschaffungsantrages bildete den Ausgangspunkt für diese Projektidee.
Das bisherige Papierformular durchläuft viele Hände und geht im schlechtesten Fall auch mal verloren, bevor es seinen Weg zurück zum Antragsteller gefunden hat. Damit sich dieser während der Wartezeit nicht länger wie ein ruheloser Zombie fühlt, führt der Weg zukünftig weg vom Papier und hin zu einer Web-Anwendung auf SAP-Basis.
Mit dem hauseigenen DELTA Framework entwickelte das Team eine Lösung, die leicht in unser SAP-System integriert werden kann, allen Beteiligten jederzeit einen Blick in den Bearbeitungsprozess ermöglicht und den Beschaffungsantrag zentral archiviert.

And the winner is…

Das Publikum konnte im Anschluss für je einen Favoriten voten. Bei diesen innovativen und effektiven Ansätzen fiel die Entscheidung natürlich nicht leicht. Das Ergebnis war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das Markus und Peter mit ihrem Raumplanungstool meetr für sich entschieden.

Finale Hackathon

Die Vorstände Nikola Spannaus und Eckehart Klingner nahmen die Siegerehrung vor und vergaben amazon-Gutscheine an die Plätze eins bis drei. Dabei betonten sie, dass alle Ergebnisse des Hackathons nochmals im nächsten Jour Fixe vorgestellt werden. Auch in diesem Jahr sollen die besten Teams die Möglichkeit erhalten, ihre Entwicklungen weiter zu perfektionieren, damit sie im Alltag zum Einsatz kommen.

Siegerehrung Hackathon

Hackathon: Team meetr
So sehen glückliche Sieger aus: Das Raumplanungstool meetr bescherte Markus und Peter die meisten Stimmen.

Fortsetzung folgt…

Leider konnten nicht alle vorgeschlagenen Themen während des Hackathons umgesetzt werden. So ist davon auszugehen, dass es auch im nächsten Jahr genug Ansatzpunkte für einen weiteren Hackathon geben wird. Ob rein IT-bezogen oder auch anderweitig, bleibt abzuwarten… ;)

 

Hintergrund
Der IBYKUS Hackathon bietet die Möglichkeit, um über den Tellerrand des eigenen daily business hinauszuschauen und individuelle, innovative Themen zu bearbeiten. Der Wahl der entsprechenden Tools und Technologien sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Bestenfalls finden sich die Teilnehmer in bereichsübergreifenden Teams zusammen, um ihre spezifischen Kompetenzen bestmöglich zu nutzen.

 

 

 

 

 

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