Thüringer E-Government Kongress: Gedankenaustausch zwischen Wirtschaft und Behörden

Produktmanager Dr. Frank Geyer präsentiert Software-Lösungen für Kommunen auf Basis von caredo®, der flexiblen Suite für Geschäfts- und Verwaltungsprozesse. Foto: IBYKUS

Erfurt. Als Partner des ITnet Thüringen e.V. und Aussteller des ersten Thüringer E-Government Kongresses blickt die IBKYUS AG auf einen erfolgreichen Veranstaltungsauftakt zurück.

Getreu dem Motto „Vorteile der Digitalisierung nutzen – Ängste abbauen“  trafen sich rund 450 Teilnehmer aus Politik, öffentlicher Verwaltung und Wirtschaft am 7. November 2018 zum Gedankenaustausch in der ARENA Erfurt. In Workshops und Erfahrungsberichten wurden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, wie der Prozess der Verwaltungsdigitalisierung gemeinsam gestaltet werden kann. Weiterhin wurden rechtliche Rahmenbedingungen erläutert und ein neues Förderprogramm für Kommunen vorgestellt.

Umrahmt wurde der Kongress von einer Fachausstellung der Thüringer IT-Dienstleister. Hier präsentierte IBYKUS Lösungen für die öffentliche Hand:

• Fördermittelmanagement im Sinne der Länder und der EU
• Kommunale Förderverfahren und Zuwendungsverwaltung auf Basis von caredo®
• Dokumentenmanagement-Systeme (DMS) für kommunale Betriebe
• ERP-Lösungen für öffentliche und privatwirtschaftliche Recycling-Betriebe
• Individuelle Softwarelösungen für die öffentliche Verwaltung
• Ausstattung mit IT-Infrastruktur und Hosting von Kundensystemen

Die Fortführung des Kongresses im kommenden Jahr wurde von allen Seiten befürwortet. Weitere Eindrücke vom Kongress gibt es hier.

Hintergrund:

Die Kommunen stehen unter Zugzwang: Sämtliche (Fach-)Verfahren und Anliegen müssen für den Bürger bis 2020 digital und sicher ausführbar sein. Bisher wurden zwar einzelne Fachverfahren digitalisiert, jedoch herrscht keine einheitliche, kommunalübergreifende Strategie.

Die Gesetzesvorgaben hierzu sind vielfältig: Nicht nur das 2013 beschlossene E-Government-Gesetz verpflichtet die Bundesbehörden zur Umsetzung der notwendigen Schritte – mit dem Programm Digitale Verwaltung 2020 schafft die Bundesregierung die Rahmenbedingungen für die Verwaltung der Zukunft. Das 2017 verabschiedete Onlinezugangsgesetz bildet zudem die Grundlage für eine schnellere Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen. Bund und Länder werden auf diesem Weg verpflichtet, ihre Verwaltungsportale zu einem Portalverbund zu verknüpfen und binnen fünf Jahren grundsätzlich alle Dienstleistungen über diesen online anzubieten.

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