Rekordbilanz bei Volkswagens Ideenmanagement 2012

Dr. Ulrich Hackenberg, Pirka Falkenberg, Klaus Schneck (v.l.)
Dr. Ulrich Hackenberg, Pirka Falkenberg, Klaus Schneck (v.l.)

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volkswagenstandorte in Deutschland haben im Jahr 2012 mehr als 60.000 Verbesserungsideen eingebracht. Daraus ergaben sich Einsparungen von über 118 Millionen Euro – 19 Prozent mehr als im Vorjahr. „Kreative Lösungen helfen, Arbeitsabläufe im gesamten Unternehmen noch effizienter, ergonomischer sowie kostengünstiger zu gestalten“, so Dr. Ulrich Hackenberg, Entwicklungsvorstand bei VW. Diese vielen Verbesserungsideen zeigen, wie motiviert die Mitarbeiter bei Volkswagen seien und dieser Ideenreichtum wurde mit mehr als 21,1 Millionen Euro Prämien für die Ideengeber belohnt.

Die  „Idee des Jahres 2012“ lieferte dabei Wolfsburger Diplom-Ingenieur Hartmut Rojahn, der ein neuartiges Prüfverfahren vorgeschlagen hatte. Dieses nutzt Volkswagen nun bei der Entwicklung neuer Modelle, um selbst kleinste Undichtigkeiten aufzuspüren und exakt zu lokalisieren. Dafür wird beispielsweise im Fahrgastraum Unterdruck erzeugt, die Lüftung auf Umluft gestellt und „verdächtige“ Fahrzeugpartien werden mit trockenem Kunstnebel besprüht. Die undichte Stelle ist dann dort zu finden, wo der „Disco-Nebel“ in den Innenraum eindringt. Im Vergleich zu konventionellen Analysemethoden mittels Ultraschall oder Sprühwasser hat sich das Rojahn’sche Nebelverfahren als präziser, schneller und kostengünstiger erwiesen. Der Zeitaufwand je geprüftem Fahrzeug ist im Schnitt auf ein Fünftel gesunken. Das Unternehmen spart mit dem Nebelverfahren jährlich rund 350.000 Euro ein.

Damit beweist Volkswagen, wie wichtig Ideenmanagement für Unternehmen sein kann und welches Potential dahintersteckt.

(Quelle: Volkswagen Media Services)

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