IBYKUS ermöglicht Kinderfußballtag im Erfurter Kinderdorf

Am 22. April 2012 wurden die Kinder des Albert-Schweitzer-Kinderdorfs in Erfurt einen ganzen Tag lang von echten Fußballprofis trainiert.  Das „Trainingszepter“ in der Hand hielt René Rauscher. Der ehemalige DDR-Juniorennational- und Ex-Jugendspieler bei Dynamo Dresden, brachte die fußballbegeisterten Mädchen und Jungen richtig in Schwung. Nach einigen Ausdauer- und Koordinationsübungen wurde noch ein kleines Turnier ausgetragen. Petra Winkler, geschäftsführender Vorstand des Albert-Schweitzer-Kinderdorfs und des Familienwerke Thüringen e.V., resümiert zu diesem einmaligen Projekt: „Am Ende des Tages waren die Kinder ziemlich erschöpft, aber ausnahmslos glücklich. Denn die Gelegenheit, mit echten Profis zu spielen, bietet sich ja nur selten.“

Ermöglicht wurde der Tag dank des Engagements des Vereins „Kinder von der Straße e.V.“ Er hatte die IBYKUS AG für die Veranstaltung in Erfurt als Hauptsponsor gewinnen können. „Da wir schon seit vielen Jahren enge Kontakte zum Albert-Schweitzer-Kinderdorf unterhalten, haben wir mit unserer Zusage keine Sekunde lang gezögert“, bekräftigt IBYKUS-Vorstand Helmut C. Henkel.

Der Initiator und Vorsitzende des Fußballsozialvereins Jo Eller war über die Unterstützung sichtlich erfreut: „Ohne IBYKUS hätten wir den Tag hier im Kinderdorf nicht auf die Beine stellen können.“

Unter dem Motto „Trainieren wie die Profis“ macht der Jugendsozialverein in einem Jahr an insgesamt 150 Orten in Deutschland Station und ermöglicht sozial benachteiligten sowie fußballinteressierten Kindern ein richtiges Profi-Training.

Das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Thüringen wurde 1990 gegründet. Als anerkannter freier Träger der Jugendhilfe können durch den Verein bis zu 41 Kinder und Jugendliche in den Häusern „Unter dem Berge“ ein Zuhause auf Zeit finden. Sie leben gemeinsam mit pädagogischen Fachkräften und deren Partner in einem familiären Setting. Unterstützt werden die Hauseltern durch zusätzliche pädagogische Fachkräfte sowie Hauswirtschafterinnen. Die finanziellen Mittel für die Hilfen zur Erziehung werden durch die öffentlichen Kostenträger bereitgestellt. Dank der Unterstützung durch Spender und Förderer können den Kindern aber auch besondere Therapien, Ferienfahrten, Ausstattung der Zimmer sowie Aktivitäten in Sport, Musik und Kunst ermöglicht werden.

 

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