Kleine Unternehmen sind erfinderischer

Eine empirische Studie von Clayton Christensen, Professor an der Harvard University und Autor von „The Innovator’s Solution“ ergab, dass kleine Unternehmen erfinderischer sind als Großkonzerne. Die Financial Times Deutschland schreibt in ihrem Online-Portal in der Rubrik „Management + Karriere“ folgenden interessanten Artikel über diese Studie zum Thema Innovationen:

Mit disruptiven Innovationen zu neuen Wettbewerbsregeln

Große Firmen können auf den kreativen Prozess durch Innovationsmanagement setzen, um beständigen Ideennachschub zu sichern. Kleine Firmen, die weniger Kapazitäten haben, können gezielt Durchbruchinnovationen fördern, um groß rauszukommen.

Die Geld-zurück-Garantie im Jahr 2001 war eine der letzten Durchbruchinnovation des Weltmarktführers im Reisemarkt. Die Kunden der TUI erhalten binnen 24 Stunden, was ihnen fehlt und per Katalog versprochen wurde, oder sie bekommen ihr Geld zurück. So eine radikale Serviceleistung war in dieser Branche wirklich neu.

In den vergangenen Jahren gab es hauptsächlich ständige, kleine Innovationen, sogenannte inkrementale Innovationen, die der Konzern wie am Fließband zu produzieren scheint. Sie optimieren das bestehende Produkt- und Leistungsprogramm. Beispielsweise das „Rail & Fly“-Angebot, das Zugticket zum Flughafen und Flugticket ohne Aufpreis kombiniert. Für die Kunden ebenfalls ein innovatives und nützliches Angebot: die Sofortreaktion auf Beschwerden der Reisenden.

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