Innovationen als “extrem nervige Sache” ?

Zum Thema Ideenmanagement schreiben die Stuttgarter Nachrichten in ihrer Online-Ausgabe:

Kienbaum-Berater Frank Dievernich bezeichnet manches betriebliche Vorschlagswesen als schlichtweg „gruselig“. Einige Unternehmen hätten das Innovationsmanagement organisatorisch als Abteilung oder Projekt verankert. „Die Innovation ist also aus den täglichen Produktionsprozessen verbannt worden und damit nicht mehr Sache der Führungskräfte in der Linie“, kritisiert Dievernich. „Die sollen stattdessen bitte schön die Effizienz ihres Bereichs steigern.“

In einer solchen Situation empfänden die Fachbereiche Innovation aber sehr schnell als eine „extrem nervige Sache“ – weil sie gar keine Zeit mehr haben, sich mit den Ideen zu befassen, die man an sie herantrage. Norbert Scharfenkamp, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Köln mit dem Schwerpunkt Personal- und Ausbildungswesen, sieht daher Unternehmensleitung und Führungskräfte in der Pflicht: „Sie müssen das Ideenmanagement als ihre Aufgabe begreifen.“ Nur dann werde es ein Erfolg.

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