Servicemodul für ein Identity-Management

Die Transparenzinitiative der EU verpflichtet die Mitgliedsstaaten, ab 2008 die Daten der Empfänger von Geldern aus dem EU-Haushalt offenzulegen.

Bei der Umsetzung der EU-Direktive ist ein gravierendes Problem zu lösen: Fördermittel werden durch unterschiedliche Abteilungen und Ressorts gewährt. Infolgedessen ist in den verschiedenen IT-Anwendungen häufig ein und derselbe Beihilfeempfänger mehrfach registriert. Die Beihilfeempfänger müssen deshalb zwischen den einzelnen Anwendungen abgeglichen werden.

Als Antwort auf diese Herausforderung entwickelte die IBYKUS AG die Zentrale Antragstellerverwaltung.

Bei der Konzipierung des Softwaremoduls spielte die Tatsache eine entscheidende Rolle, dass eine Vielzahl verschiedener IT-Anwendungen bei der Bewilligung von EU-Fördermitteln zum Einsatz kommt. Der Ansatz einer serviceorientierten Architektur (SOA) für die Zentrale Antragstellerverwaltung bot sich regelrecht an.

Die Zentrale Antragstellerverwaltung agiert als Service, der sicher stellt, dass jeder Antragsteller nur einmal zentral registriert ist. Über die zentrale Identifikationsnummer ist jeder Antragsteller zugleich in jedem der angeschlossenen Systeme eindeutig identifizierbar.

Durch dieses Konzept wird gewährleistet, dass sich die Anwendung in bestehende IT-Systeme leicht integrieren lässt. Bereits existierende Antragstellerverwaltungen können fortbestehen und werden über Schnittstellen in das Gesamtsystem integriert.

Die Zentrale Antragstellerverwaltung ist in Thüringen bereits erfolgreich im Einsatz und wurde im Juni 2008 den Zahlstellenleitern der Bundesländer präsentiert.

Die Präsentation ist hier als PDF verfügbar.

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